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Der Verkauf von Industrierobotern hat sich in fünf Jahren verdoppelt - was bedeutet das für die Industrie?

In den letzten fünf Jahren - von 2013 bis 2017 - hat sich der weltweite Verkauf von Industrierobotern verdoppelt und im Jahr 2017 mit 381.000 Einheiten einen Rekordwert erreicht. Das ist nicht nur eine Zahl, sondern ein Zeichen für den Wandel in der Industrie: Automatisierung wird zum Standard und nicht mehr zu einem Experiment. Die Bedeutung dieses Wachstums geht über die Statistik hinaus - es betrifft Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und...

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Rekordhohes Wachstum beim Verkauf - nicht nur Zahlen, sondern auch eine Veränderung der Struktur

In den Jahren 2013-2017 stiegen die globalen Ressourcen industrieller Roboter um 114 Prozent, was bedeutet, dass sich der Umsatz verdoppelt hat. Im Jahr 2017 wurde mit 381.000 auf dem Weltmarkt verkauften Einheiten ein neuer Höchststand erreicht. Dies ist nicht nur das Ergebnis einer steigenden Anzahl von Fabriken, sondern auch von Veränderungen in den Produktionsstrategien: Roboter sind nicht mehr nur ein Werkzeug für große Konzerne, sondern ein Element der industriellen Infrastruktur jeder Größenordnung.

Auch der Verkaufswert erreichte einen Rekordwert von 16,2 Milliarden US-Dollar. Dies deutet auf eine steigende Investition in Technologien hin, die nicht nur menschliche Arbeit ersetzen, sondern auch die Qualität und Präzision der Produktion verbessern. Das Wachstum des Verkaufswerts weist auf die Entwicklung neuer Funktionen hin - von der Bilderkennung bis zum maschinellen Lernen -, die den Mehrwert von Robotern erhöht haben.

China und Japan - zwei Pole des Marktes: Konsument und Produzent

Im Jahr 2017 entfielen 36 Prozent des weltweiten Umsatzes auf China industrieller Roboter, was es zum größten Markt aller Zeiten macht. Im selben Jahr kaufte China mehr Roboter als Europa und Lateinamerika zusammen.

Japan war hingegen der größte Produzent und lieferte 56 Prozent des globalen Angebots. Dies bestätigt seine Position als technologischer Vorreiter in diesem Bereich. Das Wachstum der Exporte um 45 Prozent innerhalb eines Jahres zeigt, dass Japan nicht nur produziert, sondern auch auf den Weltmärkten expandiert. Überraschend ist jedoch, dass ausländische Anbieter ihren Umsatz in China um 72 Prozent steigerten, was bedeutet, dass sich der chinesische Markt zunehmend für internationale Wettbewerber öffnet.

Automatisierung der Industrie - von Autos bis zur Elektronik

Der größte Abnehmer von Robotern ist nach wie vor die Automobilindustrie, die im Jahr 2017 33 Prozent aller Einheiten verbrauchte. Das Wachstum von 22 Prozent war auf die Komplexität der Produktion von Elektro- und Hybridautos zurückzuführen - neue Modelle erfordern mehr Präzision und Flexibilität bei den Montageprozessen.

Der zweitgrößte Markt ist die Elektronikindustrie, die einen Anteil von 32 Prozent erreichte - mit einem Umsatzwachstum von 33 Prozent. Dieses Wachstum wurde durch die Notwendigkeit der Automatisierung der Produktion von Mikrokomponenten, Batterien und Bildschirmen verursacht. Roboter sind in der Lage, sehr kleine Teile mit hoher Geschwindigkeit und Genauigkeit zu handhaben - was für die Qualität der Elektronik der neuen Generation entscheidend ist.

Roboter in der Metallurgie und Industrie - wachsendes Potenzial

Die Metallindustrie, einschließlich Maschinenbau, Metallprodukte und Hüttenwesen, verzeichnete im Jahr 2017 ein außergewöhnliches Umsatzwachstum von 55 Prozent - was einem Anteil von 10 Prozent am globalen Angebot entspricht. Dies ist ein Zeichen dafür, dass sich die Automatisierung nicht mehr nur auf hochpräzise Branchen beschränkt.

Analysen deuten auf eine steigende Nachfrage nach Kobalt und Lithium hin, die für die Batterieproduktion entscheidend sind. Das bedeutet, dass Roboter in industriellen Prozessen im Zusammenhang mit der Energie der Zukunft immer häufiger eingesetzt werden - von der Metallurgie bis zur Montage von Batteriemodulen.

Bedeutung für die Industrie und die Zukunft der Arbeit

Umsatzwachstum industrieller Roboter ist nicht nur eine Statistik, sondern eine strukturelle Transformation. Im Jahr 2017 betrug die durchschnittliche Roboterdichte in der Industrie 85 Einheiten pro 10.000 Mitarbeiter, was bedeutet, dass Roboter bereits Teil des täglichen Arbeitslebens in Fabriken sind. Europa hat die höchste Dichte - 106 Einheiten pro 10.000 Personen, gefolgt von Nordamerika mit 91.

Dies ist nicht nur ein technologischer, sondern auch ein wirtschaftlicher Effekt: Unternehmen investieren in Roboter, um die Produktivität zu steigern und auf veränderte Marktanforderungen zu reagieren. Die Zukunft der Industrie wird davon abhängen, wie schnell sie sich anpassen kann - und Roboter sind der Schlüssel zu dieser Flexibilität.

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